Was macht eine gute Kommentarstimme aus?

von Ann Vielhaben (Kommentare: 0)

Dokumentationen fürs ZDF und andere öffentlich-rechtliche Auftraggeber: Als Kommentarstimme in die weite Welt eintauchen

Was ist ein Dokumentarfilm?

Ein Dokumentarfilm ist die filmische Beobachtung der Wirklichkeit und unterstreicht die besondere Qualität des Authentischen, vermittelt durch den narrativen oder auch inszenatorischen Blick des Filmers.

Der Zuschauer erwartet bei Dokumentar­filmen, anders als bei fiktionalen Stoffen, eine Erzählung, die auf der Wirklichkeit basiert.

Es gibt eine große Bandbreite unterschiedlicher Arten von Dokumentarfilm - vom reinen, möglichst realen Einblick in den Ist-Zustand eines Dokuments, über die Doku-Soap bis hin zum Doku-Drama. Der künstlerische Dokumentarfilm unterschiedet sich formal oft von vielen eher journalistischen Dokumentarfilm-Formaten durch das Fehlen einer allwissenden Kommentar­stimme; der experimentelle Dokumentarfilm benutzt spielerisch Elemente und Konventionen des Dokumentarfilms.

Zu den bekanntesten deutschen Dokumentarfilmern gehören Rosa von Praunheim, Klaus Wildenhahn, Alice Agneskirchner, Heinz Sielmann sowie Barbara und Winfried Junge.

Neben Kino- und TV-Dokumentationen gehören auch Radio- und Hörbuch-Dokumentationen zum Genre.

Die Qualität der Erzählung eines Dokumentarfilms kann über Erfolg oder Misserfolg eines Films entscheiden

Einen gute Dokumentarfilm­stimme zieht das Publikum mit einem großartigen Timbre an.

Auch wenn die Stimme, die einen Dokumentarfilm erzählt, nicht unbedingt im Vordergrund steht, kann ein schlecht erzählter Dokumentarfilm das Seherlebnis der Zuschauer erheblich be­einträchtigen.

Sprecher:innen für Dokumentar­filme haben oft eine angenehme Stimme mit ruhiger Stimmgebung. Häufig klingen sie ähnlich wie in einem kurzen Produkt- respektive Imagefilm oder einem Erklärvideo. Da Dokumentar­filme zumeist wesentlich länger sind (in der Regel mindestens 25 bis 45 Minuten), müssen die Off-Sprecher ein interessantes Gleichgewicht finden, damit ihr Kommentar weder eintönig und schleppend wirkt noch aufdringlich und grell.

Der Zuschauer muss dem Sprecher über einen längeren Zeitraum zuhören können. Er oder sie sollte insofern eine angenehme Stimme haben, die die Informationen auch nach mehreren Minuten noch klar übermittelt und den Fokus auf den Inhalt des Dokumentarfilms als Ganzes lenkt.

Es ist von entscheidender Bedeutung, dass die Produktions­teams die richtigen Sprecherinnen und Sprecher auswählen.

Spezielle Formate brauchen besondere stimmliche Lösungen

Dokumentationen werden häufig bei der Aufarbeitung historischer Zusammenhänge und Entwicklungen eingesetzt, wie z.B. bei der Ausbreitung einer Krankheit, dem Voranschreiten des Klimawandels, der Entstehung neuer Tierarten oder der Dekonstruktion internationalen Geldwäsche.

Für all diese Themen eignen sich besonders Synchronsprecher:innen, die den Zuschauer perfekt durch ein interessantes Thema führen können. Ein Synchronsprecher vertont die Kommentare faszinierend und mit besonderer Note. Zu nennen sind hier die ganz Großen ihres Fachs: Norbert Langer, Klaus Dieter Klebsch, Till Hagen und Christian Brückner sowie Anke Reitzenstein, Bettina Weiß und Daniela Hoffmann.

Aber auch jüngere Kolleg:innen haben sich einen exklusiven Platz in der erste Riege der Kommentarsprecher erarbeitet: Tobias Kluckert, Martin Baden sowie Suzanne Vogdt und Juliane Hempel.

Der Off Sprecher: Die Stimme des Dokumentarfilms

Die Sprecherwahl kann auch von der Zielgruppe abhängen: Für eine Umweltdokumentation, die sich an Kinder richtet, wäre ein jugendlicher Sprecher  bzw. eine junge Sprecherin beispielsweise sehr gut geeignet. Für die Dokumentation über einen Musikstar wie Beyoncé würde umgekehrt keine honorige Professoren­stimme eingesetzt.

Anpassung der Stimmen durch Lokalisierung

Der Dokumentarfilm "Planet Erde" beispielsweise wurde in der BBC-Originalversion von David Attenborough professionell gesprochen, während Sigourney Weaver für die US-Version des Discovery Channel die Stimme des Sprechers übernahm und Christian Brückner die deutsche Version.

Für Filme, die ein Publikum mit unterschiedlichem Sprachhintergrund ansprechen sollen, empfiehlt sich die Lokalisierung von Dokumentarfilmen durch den Einsatz von mehr als einem Synchronsprecher.

Und auch wenn Untertitel eingesetzt werden können, ist das Gesamterlebnis des Films wahrscheinlich persönlicher - und eindrucksvoller -, wenn die Zuschauer den Dokumentarfilm in ihrer eigenen Sprache sprechen hören.

Die Stimme für Ihren Dokumentarfilm: Geben Sie Ihrem Projekt die perfekte Stimme

Als professionelle Sprecherin und Synchron­schauspielerin mit technisch hochwertigem Tonstudio bin ich eine erstklassige Wahl für Sie.

Da Sie bereits viel Zeit, Geld und Gedanken in die Erstellung Ihres Projekts gesteckt haben, ist die Wahl der richtigen Dokumentar­stimme von entscheidender Bedeutung für den Erfolg Ihres Projekts.

Hören Sie sich gern durch mein Portfolio an Dokumentarfilm­produktionen und finden heraus, ob meine Stimme zu Ihrem Projekt passt.

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