KI in der Medienproduktion
Warum die menschliche Stimme 2026 wichtiger ist denn je

von Ann Vielhaben (Kommentare: 0)

In: Branchenwissen & Mentoring, Persönliches & Einblicke

Werde ich bald durch eine KI ersetzt? Diese Frage begegnet mir in der Medien­branche fast täglich.

Meine Antwort nach über 20 Jahren am Mikrofon und im Studio: Nur, wenn ich aufhöre, besser zu sein als die Maschine.

Im Dezember 2025 habe ich den BAKI-Workshop der Sprecherdatei Berlin absolviert. Mein Ziel war klar: Ich wollte nicht nur wissen, welche KI-Tools es gibt, sondern wie ich sie so beherrsche, dass sie meine Arbeit nicht ersetzen, sondern auf ein neues Level heben. Denn eines ist sicher: Eine KI kann Daten verarbeiten, aber sie kann keine Empathie empfinden und keine strategische Verant­wortung für eine Marke übernehmen.“

Der Kern: Der „Mensch-KI-Hybrid“ als Standard 2026.

Effizienz trifft Empathie In der modernen Öffentlichkeits­arbeit geht es oft um Schnelligkeit. KI-Tools sind hervor­ragende Assistenten, um komplexe Texte vor­zu­strukturieren oder Workflows in der Video­produktion zu be­schleunigen. Mein wichtigstes Learning aus dem BAKI-Workshop:

  • Workflow-Optimierung: KI übernimmt die Fleißarbeit (Transkription, Sound-Cleaning, Untertitel).
  • KI-gestütztes Story­telling: Tools helfen beim Brain­storming, aber die strategische Auswahl trifft der Mensch.
  • Qualitäts­sicherung: In Zeiten von Deepfakes und generischem Content ist die menschliche, empathische Tonalität das wichtigste Qualitäts­merkmal.

Mein Fazit für 2026:

Ich nutze KI als Hebel, um mehr Raum für das Wesentliche zu schaffen: Die strategische Beratung und das echte, emotionale Storytelling. Für meine Projekte (und künftige Aufgaben in der Wissenschafts­kommunikation) bedeutet das: Maximale Effizienz bei maximaler Authentizität.

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